Gefahrenherd Küche
Eine unvorsichtige Bewegung, eine unbeobachtet erhitzte Speise – und schon kann es passiert sein.
Die Küche ist der Arbeitsmittelpunkt in den eigenen vier Wänden und zugleich auch der Unfallort Nr. 1!
Gelegenheiten, dass etwas passieren kann, gibt es immer wieder, beim Kochen, beim Gemüse schälen, ja sogar beim Abwaschen. Die Küchengeräte von der Brotschneidemaschine bis zum Backrohr bergen gleichfalls Tücken in sich.
Vor allem ältere Leute kämpfen mit Problemen, weil ihre Küche bereits älteren Datums ist und Sicherheitsmaßnahmen bei der Konstruktion kaum berücksichtigt wurden.
Einrichtung modernisieren
Wenn irgendwie die Möglichkeit besteht sollte man die Unfallgefahren in der Küche durch eine neue, praktische und moderne Einrichtung reduzieren. Natürlich muss sie den individuellen Bedürfnissen entsprechen und bei gehbehinderten Personen beispielsweise rollstuhlgerecht sein.
Hilfreich ist es, wenn die Arbeitsplatte und die Geschirrspüle an die eigene Körpergröße angepasst und unterfahrbar sind, damit man auch im Sitzen arbeiten kann.
Salat mit der Brause waschen
Ein kleiner, aber wirkungsvoller Trick ist eine Einhebelmisch-Armatur mit langem Hebel und zusätzlich einem Brauseschlauch, den man herausziehen und zum Waschen von Salat und Gemüse verwenden kann. Damit erspart man sich das Aufstehen und das Hinsetzen – beides Bewegungen, bei denen es immer wieder zu Verletzungen kommt.
Am besten sorgt man für eine freie Arbeitsfläche zwischen Herd und Spüle. Dort kann man während des Kochens Töpfe und Geschirr abstellen und so unnötige Balanceakte vermeiden.
Eine Wohltat für den Rücken sind Ausziehfächer oder drehbare Korbsysteme in Unterkästen. Sie ersparen das Bücken oder Knien beim Herausholen von Kochutensilien. Gleiches gilt für einen auf Augenhöhe aufgestellten Kühlschrank.
Ein Backrohr zum Herausziehen sorgt dafür, dass es beim Backen oder Braten keine Brandwunden gibt.
Fixplatz für Kleingeräte
Geräte wie Kleinbackrohre, Mikrowellen, Standküchenmaschinen, elektrische Brotschneidemaschinen, elektrische Wasserkocher und die Kaffeemaschine sollten ihren fixen Platz auf der Arbeitsfläche haben. Die Küche muss ausreichend beleuchtet sein, Arbeiten im Blindflug erhöht die Unfallgefahr enorm.
Ein besonderes Kapitel sind Brände in der Küche, die durch Unachtsamkeit leicht entstehen können.
Wenn es brennt
In diesem Fall hilft ein zum Topf passenden Deckel oder eine Löschdecke, die Flammen zu ersticken. Löschdecken sind im Fachhandel erhältlich und sollten jederzeit griffbereit in der Küche hängen. Wenn Fett oder Öl brennt, darf man zum Löschen niemals Wasser verwenden.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann natürlich jederzeit etwas passieren. Deshalb sollte man mit einer privaten Unfallversicherung für den Fall des Falles vorsorgen. Die Sozialversicherung sichert bei Freizeitunfällen – und dazu zählen die Unglücksfälle in der Küche – faktisch nur die notwendigste Grundversorgung. Für die meisten Folgen muss man selbst aufkommen.
Ihr Versicherungsmakler berät sie bei der Auswahl der richtigen Produkte gerne!
Incoming search terms:
- unfallgefahren in der küche
- unfallgefahren arbeiten in küche
Tags: Haushaltsversicheru ng, Unfall



