Schoko ist schädlich für Hunde
Wer seinen vierbeinigen Liebling mit Süßigkeiten füttert, begeht einen folgenschweren Fehler.
Auch wenn von Ostern sind immer noch Schokoladeosterhasen und andere Süßigkeiten übrig geblieben sind: Wer sie an seinen Hund verfüttert, tut dem Tier nichts Gutes.
Zwar schätzen die Hunde ein süßes Häppchen sehr – aber es kann für sie ein tödlicher Genuss sein, warnt der Wiener Veterinärmediziner Prof. Dr. Johann G. Thalhammer. Schokolade enthält nämlich das Gift Theobromin, das im Organismus von Hunden und auch von Katzen nur sehr langsam abgebaut wird. Es kann bei den Tieren zu schweren Herzproblemen führen, im schlimmsten Fall sogar zum Tod.
Die Symptome der Vergiftung hängen davon ab, wie viel und welche Schokolade der Vierbeiner zu sich genommen hat. Als Faustregel gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto höher der Gehalt an Theobromin.
Dunkle Schokolade besonders gefährlich
Besonders gefährlich ist dunkle Zartbitterschokolade bzw. Kochschokolade, die zum Backen verwendet wird. Schon 20 bis 30 Gramm davon – das entspricht der Rippe einer Tafel Kochschokolade – können bei kleinwüchsigen Hunderassen bzw. jungen Hunden zu schweren Krankheitserscheinungen führen. Und selbst für etwas größere Hunderassen wie einen zehn Kilo schweren Dackel sind bereits 150 bis 200 Gramm gefährlich.
Der Genuss von Milchschokolade ist weniger riskant, weil sie erst in etwa zehnfacher Menge zum Tod führen würde – und so blind, dass er seinem Hund kiloweise Schokolade gibt, wird kein verantwortungsbewusster Tierbesitzer sein.
Schon kleine Mengen haben böse Folgen
Allerdings reichen schon kleinere Mengen aus, dass das Tier Durchfall bekommt oder erbrechen muss. Solche erste Anzeichen einer Vergiftung äußern sich zwei bis drei Stunden nach der Aufnahme. Erkennbar ist die Vergiftung daran, dass das Tier erbricht, unruhig wird, zu zittern beginnt, überempfindlich auf Berührungen und Licht reagiert oder dass bei ihm Lähmungserscheinungen auftreten.
Falls der Hund große Mengen Schokolade gefressen hat und sich derartige Vergiftungserscheinungen zeigen, darf man nicht zuwarten. Dann heißt es: Sofort ab zum Tierarzt!
Krankenversicherung für Hunde
Für solche und ähnliche Fälle lohnt sich eine spezielle Kranken- und Unfallversicherung für Hunde und Katzen. Sie übernimmt 80 Prozent der Tierarztkosten, die bei komplizierten Behandlungen wie Operationen, Laser-, Magnetfeld- oder Neuraltherapie ziemlich teuer kommen können.
Ihr Versicherungsmakler ist Ihnen beim Abschluss einer solchen Versicherung gerne behilflich – und geniessen Sie die übrigen Schokoleckerlis lieber selber ….
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Tags: Hunde






22. April 2010 at 11:39
Das war mir NEU. Aber danke für den Hinweis… ich hatte meinen Hund schon öfters kleine Leckerlies gegeben und ehrlich gesagt gar nicht an sowas gedacht.
22. März 2011 at 23:02
Hallo und danke für den Artikel, damit hatte ich mich noch nicht auseinandergesetzt und werde das jetzt berücksichtigen. Ich werde die Information auch anderen Hundbesitzern zukommen lassen und die Internetseite weiterempfehlen. Viele Grüße Anja