So wird die Schule billiger

In wenigen Wochen beginnt wieder die Schule und das bedeutet für die Eltern, dass sie tief in die Geldtasche greifen müssen. Mit gezielter Planung können sie aber kräftigt sparen.

Vom simplen Heft bis zum Laptop für den Unterricht, von flotten Turnschuhen bis zur Markenkleidung für die Töchter und Söhne – die Geldtaschen leidgeprüfter Eltern sind bei Schulbeginn großen Belastungen ausgesetzt.

Ob Taferlklassler oder Maturant – jeder Schüler reißt ein Loch in das Haushaltsbudget einer Familie, weil viele Anschaffungen einfach notwendig sind und dazu noch Beiträge für die Klassenkasse, Schulausflüge, Projektwochen und allenfalls auch Nachhilfestunden einkalkuliert werden müssen. Da zahlt es sich buchstäblich aus, jeden Cent zweimal umzudrehen.

Preisunterschiede bis zu 500 Prozent
Wer die Sonderangebote von Fachhändlern, Diskontern und Lebensmittelketten zu Schulbeginn aufmerksam verfolgt, kann dabei kräftig einsparen. Nach einer Untersuchung der Arbeiterkammer gab es im Vorjahr bei den Kosten der Schulstarterpakete Preise zwischen 37 und 230 Euro, die Differenz betrug also mehr als 500 Prozent, wobei der Fachhandel keineswegs immer am teuersten war.

Es lohnt sich also, preisbewusst einzukaufen. Möglich macht es ein Blick auf die Postwurfsendungen und Prospekte, die in diesen Tagen ins Haus flattern, oder auch auf Vergleichsportale im Internet, Wenn man damit einen ersten Überblick gewonnen hat, erstellt man einen Einkaufsplan.

Tipps für den Einkaufsplan

Dazu einige Ratschläge, die Ihnen das Leben leichter machen.

Planen Sie von vorneherein, was Sie in welchem Geschäft kaufen wollen. So sparen Sie leere Kilometer.
Denken Sie daran: Wer billig kauft, kauft oft teuer! Achten Sie deshalb auf die Qualität der Produkte: Bleistifte, die leicht brechen oder Filzstifte, die rasch austrocknen, müssen rasch ersetzt werden und so kostet scheinbare Billigware deutlich mehr als andere.

Viele Kinder bestürmen die Eltern, trendige Markenwaren und -kleidung zu kaufen, die sie aus der Werbung kennen. Diese Produkte sind aber meist nur teurer als andere, die qualitativ jedoch absolut gleichwertig sind.
Vater Staat lässt die Eltern übrigens nicht im Stich. Im Jahr 2008 wurde die 13. Kinderbeihilfe eingeführt, die gemeinsam mit der Septemberzahlung überwiesen wird. Sie muss nicht beantragt werden, sondern wird automatisch ausbezahlt. Ihre Höhe entspricht der monatlichen Familienbeihilfe, allerdings entfällt bei dieser Zusatzzahlung der Kinderabsetzbetrag. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend.

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