Gutschrift schneller auf dem Konto……
Seit 1. November gilt in Österreich das „Zahlungsdienstegesetz“. Für Bankkunden hat es angenehme Folgen.
Mit einem neuen Gesetz werden Geldgeschäfte wie Überweisungen, Kreditkartenzahlungen und Bezahlen mit dem Mobiltelefon europaweit einheitlich geregelt.
Die wichtigen Neuerungen treten zum Teil gestaffelt in Kraft. Hier ein kurzer Überblick.
Überweisungen werden schneller.
Elektronische Zahlungsaufträge in Euro, die per Onlinebanking erteilt werden, müssen innerhalb der EU bereits am nächsten Tag dem Empfängerkonto gutgeschrieben werden. Diese Regelung muss spätestens mit 1.Jänner 2012 umgesetzt werden. In der Übergangszeit darf eine Überweisung höchstens drei Tage dauern. Wird das Gelde auf konventionelle Art in Papierform überwiesen, verlängert sich der Zeitraum um einen Tag.
Bareinzahlung gilt sofort.
Wer Bargeld auf sein Konto einzahlt kann sich darüber freuen, dass dieser Betrag nunmehr von der Bank sofort gutgeschrieben werden muss.
Überwiesene Beträge sind dem Empfänger auf dessen Konto unverzüglich Wert zu stellen, also am Tag der Überweisung. Bisher gab es eine zeitliche Differenz zwischen „Buchung“ und „Wertstellung“. Die Konsequenz: Konsumenten kamen bei Abbuchungen vor Wertstellung oft ins Minus.
Keine Kontoschließungsgebühr.
Wer seine Bank wechseln will, hat es jetzt leichter, denn bei der Schließung von Girokonten entfällt die Kontoschließungsgebühr.
Einspruchsfristen werden länger.
Bei schriftlich erteilten Einziehungsaufträgen wird die Einspruchsfrist von 42 auf 56 Tage verlängert. Damit können die Konsumenten bei unberechtigten Einziehungen künftig innerhalb von acht Wochen ab dem Zeitpunkt der Belastung den Betrag rückbuchen lassen.
Es lohnt sich deshalb, die Kontoauszüge regelmäßig zu kontrollieren.
Gebühren werden offengelegt
Das Gesetz sieht auch umfassende Informationspflichten wie etwa die Offenlegung aller anfallenden Gebühren sowie klare Haftungsregeln vor.




09. November 2009 at 19:13
Zur Abwechslung mal ein paar erfreulichere Neuigkeiten aus dem Bankenbereich
11. November 2009 at 17:20
Tja, manchmal gibts bei Banken auch erfreuliche Sachen