Stress im Vormarsch

Herr und Frau Österreicher sind zunehmend stressgeplagt. Gut, wenn man da gemütlich relaxen kann.

Private Krankenzusatzversicherungen bieten ihren Kunden vielfach Gesundheits- und Entspannungsprogramme. Der Bedarf ist gegeben.

Die Stressbelastung wird in Österreich größer, wie eine Umfrage des Fonds Gesundes Österreich gezeigt hat. Der Anteil der Bevölkerung, die im Alltagsleben „sehr viel“ oder „viel“ Stress erlebt, stieg in den letzten zehn Jahren von 41 auf 47 Prozent.

Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds, warnt in dem Zusammenhang: „Stress ist nicht nur eine akute Belastung, sondern kann Herz-Kreislauf- und psychische Erkrankungen auslösen, wenn er permanent andauert.“

Die wichtigsten Belastungen

Nach einer weiteren Umfrage ist jetzt bekannt, was hauptsächlich für Stress verantwortlich ist.

Im Berufsleben sind es fehlende Anerkennung und mangelnde konstruktive Kritik, mit denen jeder Vierte zu kämpfen hat. 22 Prozent irritiert es, dass sie ihre Laufbahn nicht selbst beeinflussen können. Jeweils 20 Prozent der Berufstätigen fühlen sich gestresst, weil

- sie keinen Einfluss auf die Planung und Gestaltung ihrer Arbeit haben,
- die Arbeit aus Routineabläufen besteht,
- es an Herausforderung fehlt und Vorschläge, Anregungen und Kritik nicht ernst genommen werden,
- weil die Vorgesetzten nur von oben nach unten kommunizieren.

Außerhalb des Berufs sind vor allem finanzielle Probleme der Stressfaktor Nummer 1, unter dem 24 Prozent leiden. 20 Prozent klagen über Beziehungsprobleme in der Familie, der Verlust eines Angehörigen belastet 19 Prozent, eine Krankheit im persönlichen Umfeld 15 Prozent und eine eigene schwere Krankheit 13 Prozent der Befragten.

Für gleichfalls 13 Prozent ist die Trennung nach einer Partnerschaft ein Stressauslöser, bei zwölf Prozent kommt das Privatleben aufgrund des Berufs zu kurz und elf Prozent fehlt es schlichtweg an Gesprächspartnern.

Wie man Stress am besten bekämpft

Um dem Stress zu entgehen haben Herr und Frau Österreicher eigene Strategien entwickelt. Favoriten sind dabei Lesen, Fernsehen und Musik. Jeder Fünfte spaziert gerne in der Natur, um dort abzuschalten. 16 Prozent finden beim Sport Entspannung, 15 Prozent bei Treffen mit Freunden und zehn Prozent erholen sich am liebsten im Schlaf. Viele nutzen auch die Zusatzangebote ihrer privaten Krankenversicherung, um bei einem Kurzurlaub Stress ab- und Energie aufzubauen.

Der Tipp von Hörhan: „Unterstützung und konkrete Ratschläge, die helfen, die seelische Balance zu wahren, finden Interessierte auf unserer Homepage, in der Broschüre ,Seelische Gesundheit’ und in dem Folder ,Schau auf dich!’. Diese Publikationen können kostenlos telefonisch unter 01 8950400 oder per E-Mail bestellt werden.“

Für ein Angebot für eine Gesundheitsvorsorge bei einem der 6 Kranknversicherer in Österreich stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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