Beiträge zum Thema ‘Märkte & Analysen’

Vorsicht vor Panikverkäufen!!!

Montag, 22. September 2008

Auf Grund der denkbar  negativen Schlagzeilen   und hohen Nervosität an den internationalen Finanzmärkten sei vor allgemeinen Panikverkäufen gewanrt: Überreaktionen in einem emotionalen und irrational geprägten Umfeld führen selten zu einem positiven Ergebnis
Es  werden  weltweit Maßnahmen getroffen, um die Krise einzudämmen,  was bereits zu einer starken positiven Umkehr der Börsen geführt hat.

Gerade diese starken Bewegungen des Marktes zeigen  daher, dass Angstverkäufe damit oft zum falschen Zeitpunkt erfolgen, wodurch erstklassige und langfristige Veranlagungen oft zum denkbar schlechten Kurs aufgelöst werden.

Wie könnte es also weitergehen?

Als positiv kann erachtet werden, dass einige marktpsychologische Indikatoren inzwischen erstmals in den letzten Tagen wieder „Panik-Niveau“ erreicht haben, was eine wichtige Voraussetzung für ein Ende der Talfahrt darstellt.

Eine Wende zum Positiven ist für das vierte Quartal damit immer wahrscheinlicher.

Häufig haben „Mega-Pleiten“ in der Vergangenheit einen bevorstehenden Turnaround signalisiert!

Wohin kann man in Zukunft also investieren?

Als Gewinner  aus der aktuellen Finanzkrise werden durchaus  klassische Investmentfonds hervorgehen, die durch ihre Eigenschaft  als Sondervermögen maximale Sicherheit darstellen.

Durch die heftigen Marktbewegungen werden außerdem breit und professionell gestreute Multi-Asset-Fonds- bzw. -Portfolios am besten dem Sicherheitsgedanken entsprechen.

Als dritter Gewinner kann man durchaus Vermögensverwaltungsfonds mit mathematischen Marktmodellen zur Vermeidung starker Kurseinbrüche betrachten.

Außerdem bietet die  momentane Marktsituation einen idealen Zeitpunkt für Sparpläne an, da viele Aktien weltweit zu sehr günstigen Kursen zu kaufen sind.

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Investments in Schwellenländern – sind Emerging Markets noch interessant ?

Donnerstag, 08. Mai 2008

Seit 1999 konnte man beim Investment in den Emerging Markets ganz gut Geld verdienen: Und zwar sowohl im Aktien wie auch im Anleihenbereich . Unter den Schwelllenländern versteht man ja jene Gruppe von Staaten, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft nicht mehr zu den Entwicklungsländern gezählt werden, aber auch noch nicht zu den Industrieländern gerechnet werden können. Von 1999 bis 2007 konnte man im Aktienbereich ca. 180 % verdienen, im Bondsbereich respektable 110%

Nach diesen fetten Jahren stellt sich allerdings die Frage nach weiterer Investmentphantasie und diese ist durchaus gegeben.

Schwellenländeranleihen bieten nach wie vor  sehr attraktive Renditen von knapp 7% und ein Ertragspotential, welches über dem traditioneller Rentenmärkte liegt. Bei Schwächen in den Rentenmärkten kommt es häufig zur Abkoppelung der Schwellenläneranleihen.

Das teilweise sehr starke WIrtschaftswachstum der Schwellenländer sorgt für eine nachhaltig bessere Finanzsituation, viele dieser Länder verfügen bereits über  respektable Fremdwährungsreserven, die die Summe der Auslandskredite übersteigen. DIese gesunde Finanzsituation  hat eine isolierende Wirkung  von Krisen wie der Sub-Prime Krise:

Die Indizes bilden inzwischen breit gestreut ab, der EMBI Global (Emerging Markets Bond Index) enthält 38 Länder von 4 Kontinenten(Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa),  die Streuung verbessert sich im glaichen Ausmaße, in dem neue Länder hinzukommen.

Sollten die Globalisierung und der Konvergenzprozess nicht zu einem aprupten Ende kommen, so können Schwellenländer-Anleihen mittelfristig höhere Erträge abwerfen.

Schwellenländeranleihen bieten  also ein starkes Ertragspotential bei rückläufiger Volatilität und niedriger Korrelation mit Aktien und traditionellen Anleihen.

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Kempen & Co bestätigt Kaufempfehlung für Conwert-Aktie

Dienstag, 26. Februar 2008

Nach Kaufempfehlungen von UniCredit Markets & Investment Banking und SRC Research im Januar 2008 haben nun auch die Analysten von Kempen & Co ihr Buy-Rating für die Conwert Immobilien Invest SE bestätigt, wie das Unternehmen in einer Aussendung informiert. In ihrem Company-Update vom 14. Februar 2008 nennen sie ein unverändertes Kursziel von 14,5 Euro für die Conwert-Aktie. Zum aktuellen Aktienkurs von 10,75 Euro (Schlusskurs 13. Februar 2008) ergibt sich nach Einschätzung der Analysten für die nächsten zwölf Monate somit ein Kurspotenzial von rund 35 Prozent.

Die Kempen & Co-Experten sehen aufgrund des aktuell laufenden Aktienrückkaufprogramms ein äußerst limitiertes Downside-Risiko für die Conwert-Aktie. Weiters erwarten die Analysten vor allem durch die Übernahme der Management- und Service-Gesellschaften rund eine Verdoppelung des Cashflows für das Geschäftsjahr 2008. Mit einem Discount von 31 Prozent zum zuletzt publizierten NAV (15,52 Euro) hat Conwert nach Aussagen der Analysten einen ähnlich hohen Abschlag wie andere österreichische Immobilien-AGs, obwohl Conwert nunmehr über ein internes Management verfügt.

Goldman Sachs spricht in einem aktuellen Sektor-Report von einem allgemein schwierigeren Marktumfeld für Immobilien-Gesellschaften in Europa. Die überwiegende Mehrzahl der analysierten Unternehmen wird in diesem Zusammenhang mit einem Neutral-Rating bewertet. Auch Conwert wurde in diesem Umfeld von bisher Buy auf Neutral gestuft und das Kursziel mit 10,47 Euro festgesetzt. Während Conwert sowohl regional als auch sektoral gut positioniert sei, sehen die Analysten vor allem bei internationalen Investoren Zurückhaltung gegenüber den österreichischen Immobilien-Aktien. Für 2008 wird ein FFO (Funds from Operations: Cash-orientierte Ertragskennzahl ohne Aufwertungsgewinne) je Aktie von 0,63 Euro, für 2009 von 0,84 Euro je Aktie erwartet.

Quelle: FONDS professionell

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  • conwert aktie 2008
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