Beiträge zum Thema ‘Veranlagungen’
Wichtige Information zum Thema Fremdwährungsfinanzierung
Montag, 26. Januar 2009Ausgelöst durch die Bankenkrise im September 2008 ist es zu teils dramatischen Veränderungen gekommen:
· Die Aktienkurse sind stark gesunken und damit der Wert der Tilgungsträger
· Der Wechselkurs EURO-SCHWEIZER FRANKEN ist schwächer geworden und schwankt damit in den letzten 5 Jahren um durchschnittlich +/-6%
· Die Zinssätze für €uro und Fremdwährungskredite sind stark gesunken
Viele Banken versuchen gerade in dieser angespannten Situation die Kreditkunden zu einem Gespräch einzuladen mit dem Ziel:
· Wechsel von Fremdwährung in €uro (erhöht den Zinsertrag der Bank)
· Beibringung von zusätzlichen Sicherheiten, die eventuell gar nicht notwendig sind
· Abschluss zusätzlicher Versicherungen, die eventuell gar nicht notwendig sind und nur ihre Kosten erhöhen
· Erhöhung des Zinsaufschlages
Lassen sie sich bitte von ihrer kreditgebenden Bank nicht in die Mangel nehmen. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für ein telefonisches oder persönliches Gespräch zur Verfügung und begleiten Sie auch gerne beim Banktermin.
Das Positive an der Krise: Wie sie eventuell schon bemerkt haben, hat sich der Zinsaufwand für ihr Fremdwährungsdarlehen inzwischen mehr als halbiert!
Damit hat auch jede Krise etwas positives.
Gerne übermittle ich Ihnen auf Anfrage aktuelle Informationen zum Schweizer Franken.
EZB senkt neuerlich die Zinsen
Freitag, 16. Januar 2009Wie nicht anders zu erwarten hat die EZB am Donnerstag neuerlich die Zinsen um 50 Basispunkte gesenkt. Der Leitzinssatz liegt nun bei 2%, dies wurde nach der Ratssitzung mitgeteilt. Analysten hatten die neuerliche Zinssenkun vorausgesagt, im Gegensatz zu ersten großen Zinssenkung, wo sich der niedrigere Leitzinssatz erst um einiges später im Euribor niederschlug, wurde die erwartete Senkung bereits im Vorfeld im Markt eingepreist, so zeigt der 1 Monats Euribor heute bereits einen Stand von 2,2%.
Der 3 Monatseuribor läßt noch ein wenig auf sich warten..Angeblich haben die österreichischen Banken signalisiert, den Zinssatz weiterzugeben. 4 Zinssetzungen in Folge haben die Zinsen seit Herbst halbiert, die EZB signalisiert für März eine weitere an. Experten glauben den Leitzinssatz Mitte des Jahres bei 1% zusehen.
Fremdwährungskredite
Mittwoch, 12. November 2008Die weltweit prekären Entwicklungen auf den Finanzmärkten – ausgehend von der US – Immobilienkrise – haben zu einer großen Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Das wahre Ausmaß kam selbst für Finanzexperten und Berater überraschend. Zudem ist unklar, wann eine endgültige Stabilisierung der Märkte erfolgen wird.
Zahlreiche Menschen in Österreich sind angesichts der starken Kursverluste in Sorge um die Zukunft ihrer Veranlagungen. Allerdings zeigen die Entwicklungen in der Vergangenheit, daß Kursschwankungen bisher immer ausgegelichen werden konnten.
Fremdwährungskreditkunden sehen sich einem großen Druck seitens der Banken ausgesetzt: Viele Institute verlangen angesichts der angespannten Marktsituation eine Konvertierung des laufenden Kredits in Euro, eine vorzeitige Rückzahlung des Kredites, eine Zahlung von Liquiditätsaufschlägen oder weitere Sicherheiten. Dabei steht eines fest: Eine einseitige Änderung der vertraglich vereinbarten Konditionen ist grundsätzlich nicht möglich, außer eine solche Änderungsbestimmung ist ausdrücklich vereinbart worden. Selbst wenn eine solche Änderungsmöglichkeit vereinbart wurde, muss sie aber – um wirksam zu sein – den dazu ergangenen gesetzlichen Bestimmungen und der herrschenden Rechtssprechung entsprechen.
Mir ist bewußt, dass die Medienberichterstattung der letzten Wochen eine schwere Prüfung für Ihr Vertrauen in die Entwicklung von Veranlagungen sit. Als berater ist es mir daher ein Anliegen, Ihnen in dieser schwierigen Zeit als kompetenter Ansprechpartner zur verfügung zu stehen.
Sollten Sie hinsichtlich eines Fremdwährungskreditvertrages mit der Forderung seitens einer Bank konfrontiert werden, Änderungen hinsichtlich Ihres Tilgungsträgers oder Teilkonvertierunegn vorzunehmen, so sind voreilige Entscheidungen ungünstig. Denn klar ist: Panik ist ein schlechter Ratgeber! Als Ihr unabhängiger Berater stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Seite und kläre mit dem Bankinstitut die Situation.
Bitte kontaktieren Sie mich via Telefon 06991 310 20 30
Vorsicht vor Panikverkäufen!!!
Montag, 22. September 2008Auf Grund der denkbar negativen Schlagzeilen und hohen Nervosität an den internationalen Finanzmärkten sei vor allgemeinen Panikverkäufen gewanrt: Überreaktionen in einem emotionalen und irrational geprägten Umfeld führen selten zu einem positiven Ergebnis
Es werden weltweit Maßnahmen getroffen, um die Krise einzudämmen, was bereits zu einer starken positiven Umkehr der Börsen geführt hat.
Gerade diese starken Bewegungen des Marktes zeigen daher, dass Angstverkäufe damit oft zum falschen Zeitpunkt erfolgen, wodurch erstklassige und langfristige Veranlagungen oft zum denkbar schlechten Kurs aufgelöst werden.
Wie könnte es also weitergehen?
Als positiv kann erachtet werden, dass einige marktpsychologische Indikatoren inzwischen erstmals in den letzten Tagen wieder „Panik-Niveau“ erreicht haben, was eine wichtige Voraussetzung für ein Ende der Talfahrt darstellt.
Eine Wende zum Positiven ist für das vierte Quartal damit immer wahrscheinlicher.
Häufig haben „Mega-Pleiten“ in der Vergangenheit einen bevorstehenden Turnaround signalisiert!
Wohin kann man in Zukunft also investieren?
Als Gewinner aus der aktuellen Finanzkrise werden durchaus klassische Investmentfonds hervorgehen, die durch ihre Eigenschaft als Sondervermögen maximale Sicherheit darstellen.
Durch die heftigen Marktbewegungen werden außerdem breit und professionell gestreute Multi-Asset-Fonds- bzw. -Portfolios am besten dem Sicherheitsgedanken entsprechen.
Als dritter Gewinner kann man durchaus Vermögensverwaltungsfonds mit mathematischen Marktmodellen zur Vermeidung starker Kurseinbrüche betrachten.
Außerdem bietet die momentane Marktsituation einen idealen Zeitpunkt für Sparpläne an, da viele Aktien weltweit zu sehr günstigen Kursen zu kaufen sind.



