Beiträge zum Thema ‘Veranlagungen’

Investments in Schwellenländern – sind Emerging Markets noch interessant ?

Donnerstag, 08. Mai 2008

Seit 1999 konnte man beim Investment in den Emerging Markets ganz gut Geld verdienen: Und zwar sowohl im Aktien wie auch im Anleihenbereich . Unter den Schwelllenländern versteht man ja jene Gruppe von Staaten, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft nicht mehr zu den Entwicklungsländern gezählt werden, aber auch noch nicht zu den Industrieländern gerechnet werden können. Von 1999 bis 2007 konnte man im Aktienbereich ca. 180 % verdienen, im Bondsbereich respektable 110%

Nach diesen fetten Jahren stellt sich allerdings die Frage nach weiterer Investmentphantasie und diese ist durchaus gegeben.

Schwellenländeranleihen bieten nach wie vor  sehr attraktive Renditen von knapp 7% und ein Ertragspotential, welches über dem traditioneller Rentenmärkte liegt. Bei Schwächen in den Rentenmärkten kommt es häufig zur Abkoppelung der Schwellenläneranleihen.

Das teilweise sehr starke WIrtschaftswachstum der Schwellenländer sorgt für eine nachhaltig bessere Finanzsituation, viele dieser Länder verfügen bereits über  respektable Fremdwährungsreserven, die die Summe der Auslandskredite übersteigen. DIese gesunde Finanzsituation  hat eine isolierende Wirkung  von Krisen wie der Sub-Prime Krise:

Die Indizes bilden inzwischen breit gestreut ab, der EMBI Global (Emerging Markets Bond Index) enthält 38 Länder von 4 Kontinenten(Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa),  die Streuung verbessert sich im glaichen Ausmaße, in dem neue Länder hinzukommen.

Sollten die Globalisierung und der Konvergenzprozess nicht zu einem aprupten Ende kommen, so können Schwellenländer-Anleihen mittelfristig höhere Erträge abwerfen.

Schwellenländeranleihen bieten  also ein starkes Ertragspotential bei rückläufiger Volatilität und niedriger Korrelation mit Aktien und traditionellen Anleihen.

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FED senkt Zinsen

Donnerstag, 20. März 2008

Wie nicht anders zu erwarten, hat gestern die FED die Zinsen gesenkt…Es war dies die 6. Zinssenkung seeit September, gestern am 19.3. 2008 um 75 Basispunkte. Ben Bernanke hat im Moment nicht leicht – der Chef der Federalreservebank und seine Notenbanker haben gestern den Leitzinsssatz auf 2,25% gesenkt. Damit hat er den Börsen nach einem eher unsanftem Sturz ein Kursfeuerwerk verschafft. Die Zinssenkung ist allerdings nicht so gewaltig ausgefallen wie beürchtet/erwartet.

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Kempen & Co bestätigt Kaufempfehlung für Conwert-Aktie

Dienstag, 26. Februar 2008

Nach Kaufempfehlungen von UniCredit Markets & Investment Banking und SRC Research im Januar 2008 haben nun auch die Analysten von Kempen & Co ihr Buy-Rating für die Conwert Immobilien Invest SE bestätigt, wie das Unternehmen in einer Aussendung informiert. In ihrem Company-Update vom 14. Februar 2008 nennen sie ein unverändertes Kursziel von 14,5 Euro für die Conwert-Aktie. Zum aktuellen Aktienkurs von 10,75 Euro (Schlusskurs 13. Februar 2008) ergibt sich nach Einschätzung der Analysten für die nächsten zwölf Monate somit ein Kurspotenzial von rund 35 Prozent.

Die Kempen & Co-Experten sehen aufgrund des aktuell laufenden Aktienrückkaufprogramms ein äußerst limitiertes Downside-Risiko für die Conwert-Aktie. Weiters erwarten die Analysten vor allem durch die Übernahme der Management- und Service-Gesellschaften rund eine Verdoppelung des Cashflows für das Geschäftsjahr 2008. Mit einem Discount von 31 Prozent zum zuletzt publizierten NAV (15,52 Euro) hat Conwert nach Aussagen der Analysten einen ähnlich hohen Abschlag wie andere österreichische Immobilien-AGs, obwohl Conwert nunmehr über ein internes Management verfügt.

Goldman Sachs spricht in einem aktuellen Sektor-Report von einem allgemein schwierigeren Marktumfeld für Immobilien-Gesellschaften in Europa. Die überwiegende Mehrzahl der analysierten Unternehmen wird in diesem Zusammenhang mit einem Neutral-Rating bewertet. Auch Conwert wurde in diesem Umfeld von bisher Buy auf Neutral gestuft und das Kursziel mit 10,47 Euro festgesetzt. Während Conwert sowohl regional als auch sektoral gut positioniert sei, sehen die Analysten vor allem bei internationalen Investoren Zurückhaltung gegenüber den österreichischen Immobilien-Aktien. Für 2008 wird ein FFO (Funds from Operations: Cash-orientierte Ertragskennzahl ohne Aufwertungsgewinne) je Aktie von 0,63 Euro, für 2009 von 0,84 Euro je Aktie erwartet.

Quelle: FONDS professionell

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EZB belässt Leitzins bei vier Prozent

Freitag, 08. Februar 2008

Wie vom Markt gemeinhin erwartet, hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins trotz der hohen Inflation unverändert bei vier Prozent belassen. Hintergrund für den Entscheid seien die anhaltenden Schwierigkeiten an den internationalen Finanzmärkten und die jüngsten Preissteigerungen bei Öl und Lebensmitteln, die das Wirtschaftswachstum verlangsamen, wie EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf der gestrigen Sitzung in Frankfurt erläuterte. Die einst avisierte Zinserhöhung ist damit zumindest vorerst noch Zukunftsmusik, da Preisstabilität wichtiger sei und die Bekämpfung der Inflation Trichet zufolge “oberste Priorität habe. Damit schlagen die europäischen Währungshüter auch weiterhin einen anderen Kurs als die Fed ein, die ihren Leitzins jüngst erneut kräftig gesenkt hatte, um die schwächelnde Konjunktur anzukurbeln. Die letzte Veränderung des EZB-Leitzins erfolgte am 6. Juni, als er um 25 Basispunkte angehoben wurde. Die meisten Volkswirte rechnen jedoch im Frühjahr oder Sommer 2008 mit einer Zinssenkung.

(Quelle: Fondsprofessionell)

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