Der Kommentar der Anderen: Heute: Über mentale Strategien um aus dem Bett zu kommen…

Gastkommentar von Marianne Christa Kanz, Mentaltrainerin

Kennen Sie das?

Der Wecker läutet. Sie fühlen sich belästigt und gestört.
Sie denken: „aaah, schon wieder…. Es ist noch sooo früh“
Sie stellen den Wecker ab und drehen sich um, um noch ein bisschen im warmen Bettchen zu kuscheln.
Sie genießen die wohlige Wärme.
Nach einer Weile denken Sie: „So, jetzt ist aber Zeit zum Aufstehen, sonst komme ich zu spät.“
Während Sie das denken, sehen Sie vor Ihrem geistigen Auge wie Sie völlig abgehetzt und ein bisschen zu spät ins Büro stürzen.
Daraufhin fühlen Sie sich mies und möchten die wohlige Bettwärme noch ein bisschen länger genießen und bleiben noch ein bisschen liegen, doch der Genuss ist schon eingeschränkt.
Sie sagen sich: „Mein Gott, jetzt steh schon endlich mal auf!“

Der Befehlston in dem Sie sich das sagen, erinnert Sie an ungeliebte Autoritätspersonen – sie fühlen sich schlecht und schon aus Trotz stehen Sie jetzt erstmal nicht auf.
Sie schauen auf die Uhr und denken: „Gemütlich zu Hause frühstücken geht sich heute nicht mehr aus.“ Daraufhin sehen Sie sich in der U-Bahn sitzen und fühlen wie sich ihr leerer Magen verkrampft.
Das lässt Ihre Stimmung auf ein weiteres Tief sinken.

So geht das noch eine Weile weiter, bis Sie den Kampf endlich beenden und aufstehen.
Sie sind grantig – alles andere wäre auch ein Wunder, denn seit sie aufgewacht sind, haben Sie eine Gefühlsspirale aufgebaut, die nur eine Richtung hatte: steil nach unten. So fängt der Tag doch super an – oder???

Sie machen das 5 Tage pro Woche und sind es so gewöhnt. Vielleicht fällt Ihnen bewusst gar nicht auf, was sich in Ihnen jeden Morgen so abspielt. Sie wissen nur, dass Sie jeden Morgen grantig und abgehetzt sind.

Beobachten Sie ganz bewusst, was Sie denken – in Worten oder Bildern – und was Sie fühlen und was Sie daraufhin machen. Sich bewusst zu machen, was in einem unbewusst abläuft, ist der erste Schritt zur Veränderung, dann weiß ich WAS ich anders machen will.

Wie könnte so ein Morgen angenehmer sein?

Der Wecker läutet (darum kommen wir wohl nicht herum ;-) ).
Sie denken: „was könnte ich mir heute Gutes tun?“ oder „was wird mir dieser Tag Positives bringen?“ Vielleicht fällt Ihnen am Anfang nicht immer was ein, aber wenn Sie dranbleiben, werden Ihnen immer mehr Ideen kommen. Stellen Sie sich in der positiven Situation vor – es sollte ein möglichst lebendiges Bild oder ein vertonter Film sein. Unweigerlich werden Sie sich gut fühlen und wenn Sie sich auf den Tag freuen, ist die Verlockung im Bett zu bleiben, automatisch kleiner geworden. Auch Ihre Stimmung wird besser sein, denn Sie haben sich positive Gefühle verschafft und fangen den Tag nicht mit einem inneren Kampf an und ein gemütliches Frühstück geht sich vielleicht auch noch aus. Im Büro kommen Sie entspannt und gut gelaunt an.

Was für ein Unterschied – oder? Einfach mal ausprobieren!

Frau Marianne Kanz ist NLP Master Practitioner und Mentaltrainerin

und ist unter anderem spezialisiert darauf, effizient Phobien und Ängste (z. B. Flugangst, Platzangst etc…) zu behandeln, Selbstbewusstsein zu fördern und Süchte gemeinsam mit den Klienten zu bearbeiten

Praxis:
1070 Wien, Siegmundsgasse 12 / DG

Telefon: Tel: 0676/645 3421
email: marianne.kanz@me-ta.at
web: http://www.me-ta.at/

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