Kein Nachteil ohne Vorteil – Zinsen sausen in den Keller
Natürlich liest man jeden Tag aufs neue von Skandalen, von Investmentbankern, welche offenbar zuviel kriminelle Energie haben, von Ölscheichs, welche den Hals nicht voll genug bekommen, und den inzwischen gesunkenen Ölpreis durch Drosselung der Ölfördermenge wieder in die Höhe treiben, welches andererseits jenen, die auf steigende Ölpreise setzen und in Rohstofffonds investieren nur recht sein kann, von der Finanzkrise, der WIrtschaftskrise….das Wort KRISE ist fast täglich nachzulesen. Dennoch folgt auch diesesmal der Markt in den Grundsätzen dem immer gleichen Wirtschaftszyklus, und so kommt nach Einbruch der Aktienmärkte, das, was immer kommt: Das Nachlassen der Zinsen .
Jetzt mögen die Sparbuchsparer nicht gerade erbaut sein, heute aber möchte mich besonders jenen zuwenden, die geplant haben, ein Haus zu bauen , eine Wohnung zu kaufen oder eines der beiden zu renovieren.
Ich bekam in den letzten Woche öfters die Frage gestellt, ob man denn jetzt nicht auf Grund der Krise warten und erst ein Jahr später das Projekt Eigenheim angehen solle. Im Hinblick auf die gesunkenen Zinsen nicht. Ich gehe auch davon aus, daß wir von der EZB nochmals eine Leitzinssenkung erwarten können, auch wenn diese Senkungen sich meist erst mit Verspätung auf den Euribor, der doch sehr of der Zinsindikator für vergebene Kredite ist, auswirken. Das bedeutet allerdings, wenn wir jetzt schon einen 1 Monatseuribor haben, der bei unter 2,48% ist, daß für den Kreditkunden derzeit sehr attraktiv niedrige Zinsen lukriert werden können.
Inbesondere ist es in der niedrigen Zinslandschaft sehr interessant, mit der Bank der Vertrauens über Fixzinsen zu sprechen oder noch besser, über Instrumentarien, die eine maximale Zinsobergrenze einziehen, sodaß man zum Beipiel niemals mehr als 5% zahlt, aber solange die Zinsen nicht so hoch sind, von den niedrigen Zinsen auch profitiert. Diese Zinsobergrenze hat vor allem im abgelaufenen Jahr einige meiner Kunden sehr entspannt die gestiegenen Zinsen beobachten lassen.
Ein weiteres Thema sind Fremdwährungskredite: Die Banken haben in einer konzertierten Aktien nach einer lediglichen Empfehlung der Finanzmarktaufsicht die Fremdwährungskredite von heute auf morgen abgedreht, und bis dato versuchen Banken, die Kunden aus der Fremdwährung in den Euro zu “komplimentieren”, mitunter mit ziemlich viel Druck und zwangsweise zum Nachteil des Kunden. Fragen Sie bei den großen Banken nach, werden Sie mitgeteilt bekommen, daß es Fremdwährungskredite derzeit am Markt nicht gibt, allerdings ist das nicht ganz richtig. In kleinem Ausmaße, bei entsprechender Bonität und ausreichenden Eigenmitteln gibt es tatsächlich noch die Möglichkeit, Kredite in Fremdwährung zu erhalten.
Jetzt ist sicher die Möglichkeit sehr billiges Baugeld zu erhalten – wenn Sie es für heuer geplant haben, dann lassen Sie sich auch nicht abhalten. Allerdings sind die Banken strenger geworden – vieles geht nicht mehr so leicht wie noch vor 2 Jahren. Dennoch lohnt sich hartes Verhandeln oder aber besser noch die In-Anspruchnahme eines Vernögensberaters. Durch ein österreichweites Netzwerk an Bank-Kooperationspartnern und beruflichen Netzwerken kann ich so meinen Kunden beste Konditionen anbieten.
Gerne stehe ich Ihnen natürlich mit Rat und Tat zu Seite – im Übrigen auch, wenn Banken Sie bei bestehenden Krediten zu Schritten nötigen wollen, die Ihnen zum Nachteil gereichen könnten.



